Marinemuseum Dänholm

Herzlich willkommen!


12 Jahre Marinemuseum auf dem Dänholm



 

Ein historischer Rückblick

 

In einer politisch brisanten Zeit  wird nach einer kurzen, aber arbeitsintensiven Periode
am 24. Juli 1992 auf der Insel Dänholm in der Sternenschanze das Marinemuseum als Au�enstelle des Kulturhistorischen Museums der Hansestadt Stralsund eröffnet.



 

Inzwischen ist das Museum gewachsen. Die Ausstellungsräume konnten weiter ausgestaltet
werden, auf dem Museumshof sind zahlreichen Großgeräte hinzugekommen.


 

Lesen Sie in einer kleiner Chronik nachfolgend, wie sich das Museum entwickelt hat.

 

Chronik der Museumsgeschichte


 

1992

Der Förderverein des Marinemuseums Dänholm beginnt mit der Herausgabe einer Schriftenreihe. Bisher sind 10 Hefte mit Beiträgen zur maritimen Geschichte Strasunds und Vorpommerns erschienen. Eine Umschulungsfirma pflastert als Ausbildungsmaßnahme den Weg zur Sternenschanze.


 

1993

Im Juli findet eine Sonderausstellung zum Kleinen Kreuzer STRALSUND statt. Im Sommer wird ein neuer Ausstellungsteil eröffnet. Zu sehen sind über 200 Funde aus Wracks die vor der Küste Rügens gefunden wurden. Illustriert wird das Ganze durch Kapitänsbilder, Taucheranzüge und Unterwaserfotos.

Im Herbst schenkt eine Bürger aus Göhren dem Museum ein stark beschädigtes Fernräumgerät SEEKUH. Es wird im Rahmen einer ABM-Maßnahme äußerlich instandgesetzt.

Am 30. November erfolgt die Überführung eines Kleinen Torpedoschnellbootes Projekt 131 (LIBELLE) von Parow zum Dänholm. Es wird im Museumshof aufgestellt.


 

1994

Der Förderverein kauft eine Bronzebüste des Vizeadmirals Eduard von Jachman an und übergibt sie am 16. Juli dem Marinemuseum. Im Sommer erfolgt eine Sonderausstellung zur Eisenbahnfähre Sassnitz - Trelleborg, der Ausstellungsteil zur Geschichte des Rügendamms wird aufgebaut und die Peene-Werft Wolgast übergibt einen Verstellpropeller und das Spill eines Minensuchers.

Am 29. November landet eine Marinehubschrauber vom Typ Mi 8-T auf dem Museumshof wo er als Ausstellungstück hergerichtet wird. Zum Ende des Jahres sind die Ausstellungsteile Marineflieger in Stralsund, Marineuniformen im Wandel der Zeit, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft und historische Kompassrosen fertig gestellt.


 

1995

Im Juni übergibt die Marinekameradschaft Hamburg eine Originalflagge der Kaiserlichen Jacht GRILLE und die letzte Flagge des Schweren Kreuzers LÜTZOW ( ex. Panzerkreuzer A). Am 16. August erfolgt die kostenlose Übergabe des Grund und Bodens im Flurstück Sternenschanze vom Bundesvermögensamt an die Hansestadt Stralsund.

Im Herbst übergibt ein Freund des Marinemuseums seinen Kommamndantenwimpel und ein Signal-buch der Kriegsmarine. Er gehörte mit seinem Minensucher zur Geleitsicherung des Transporters GOYA, bei dessen Versenkung 7 000 Menschen den Tod fanden.


 

1996

Instansetzung der Kassematten, aufstellen von Fahrwassertonnen an der Straße vom Parkplatz zur Sternschanze. Der Ausbau des Hauses 11 (Latrinengebäude) ist abgeschlossen.

 

1997

Errichtung und Gestaltung eines Ausstellungsraumes für Schiffsmodelle

 

2003

Im Herbst wird die Sonderausstellung "Minenräumen an der deutschen Küste nach 1945" eröffnet.

 

2004

Im Herbst erhält das Museum von der Deutschen Marine u.a. ein Räumgerät für akustischen Minen,      2 Minenschutzgeräte und eine Minenablaufbühne von einem Minensucher der Schütze-Klasse.

Heft 9 der Schriftenreihe des Marinemuseums mit dem Titel " Von den Postseglern nach Schweden zur Hochbrücke über den Strelasund" erscheint.

2005

Eröffnung der Sonderausstellung "60 Jahre Kriegsende in Stralsund".

Im Juni erscheint Heft 10 der Schriftenreihe des Marinemuseums unter dem Titel "Die Offiziershoch-schule der Volksmarine - Eine illustrierte Geschichte"