Marinemuseum Dänholm

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Zeittafel

insbesondere zur militärischen Nutzung des

 Dänholms

 

 

  • 1234 Stralsund erhält das Stadtrecht, der Rügenfürst Witzlaw I. schenkt der Stadt die Insel Dänholm
  • 1628 Vertreibung der kaiserlichen deutschen Truppen vom Dänholm, im Sommer muss Wallenstein die Belagerung Stralsunds abbrechen
  • 1678 Belagerung und Einnhame Stralsunds durch den brandenburgischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm mit seinen Verbündeten. Ein Teil der Belagerungsartillerie stand auf dem Dänholm
  • 1715 bei der Belagerung Stralsunds besteht eine Schiffsbrücke von der Frankenvorstadt zur Insel Dänholm
  • 1808/09 auf Befehl Napoleons werden die Befestigungsanlagen von Stralsund geschleift, auch die Schanzen auf dem Dänholm
  • 1815 Stralsund wird preußisch und wieder Festung. Wiederaufbau der Befestigungsanlagen über einige Jahrzehnte. Ausbau der Sternschanze auf dem Dänholm
  • 29. Mai 1850 Verkauf und Übergabe der Insel Dänholm an das Militär für 15 000 Taler. Der Dänholm wird Stationierungsort für die preußischen Ruderkanonenboote, Damfkanonenboote und Avisos.
  • 1854 Inbetriebnahme des ersten deutschen Seekabels zwischen der Brückenschanze und der Insel Dänholm
  • 1870/1871 Lager für französische Kriegsgefangene auf dem Dänholm
  • 1. Oktober 1873 ein Bataillon des Stralsunder Infanterieregiments bezieht die Marinekasernen auf dem Dänholm
  • 1894/1895 Erweiterung und Modernisierung der Kasernen auf dem Dänholm
  • 1915 - 1918  Offiziersgefangenenlager auf dem Dänholm
  • 22.10. 1920 Stralsund wird wieder Marinegarnision
  • 1. März 1922 Die II. Schiffstammdivision der Ostsee bezieht Quartier in Stralsund. Sie nutzt die Frankenkaserne und die Kasernen auf dem Dänholm
  • 1934 - 1936 Neubau von Kasernen; Nutzung des Dänholms für die militärische Grundausbildung des Offiziersnachwuchses der Kriegsmarine (bis 1945) 
  • 5. Oktober 1936 Eröffnung der Eisenbahnstrecke über den Rügendamm. Die Straßenverbindung folgt am 13. Mai 1937.
  • 30. April 1945 Selbstversenkung des Segelschulschiffes GORCH FOCK östlich vom Dänholm
  • nach 1946 Der Dänholm ist Wohnsiedlung. Teilweise kommt es zur Umgestaltung des Geländes. So wird der ehemalige Exerzierplatz zu einem Park .
  • ab 1956 schrittweise Übernahme des Dänholms durch die DDR-Seestreitkräfte
  • 1. Januar 1963 die Fakultät Seesteitkräfte der Militärakademie der NVA nimmt auf dem Dänholm ihre Tätigkeit auf
  • 1. Juli 1966 Verlegung der Schiffstammabteilung von Wolgast nach Stralsund
  • 21.-26- Juli 1969 Verlegung der Fakultät der Seestreitkräfte nach Dresden
  • 3. Oktober 1990 die Schiffstammabteilung wird durch die Bundesmarine übernommen und als Lehrgruppe C in die Marineschule Stralsund eingegliedert
  • 31. März 1991 Die Lehrgruppe C der Marineschule Stralsund wird außer Dienst gestellt. Die Bundesmarine übergibt die bis dahin militärische Liegenschaft Dänholm zur Nutzung als dringend benötigtes "Behördenzentrum" an die Hansestadt Stralsund (später folgt ein Pachtvertrag mit dem Bund) 
  • 24. Juli 1992 Eröffnung des Marinemuseums Dänholm auf dem Gelände der Sternschanze
  • 16. August 1995 Der Bund überträgt der Stadt Stralsund kostenlos und mit der Zweckbindung "Museum" 120 000 m² Fläche mitsamt den Gebäuden der Sternschanze. Damit befindet sich das Gelände des Marinemuseums mit historischen Festungsanlagen und Kasematten in der Sternschanze sowie Straßen und Parkplätzen wieder im Besitz der Hansestadt.